Angeknabberte Haselnüsse verraten viel über das heimliche Leben der Tiere. Das Citizen-Science-Projekt «Nussjagd» lädt ein, die Nagespuren an Haselnüssen zu sammeln und herauszufinden, ob die Haselmaus oder ein anderes Tier sie angeknabbert hat.
Die Haselmaus gehört wie der Siebenschläfer zu den Bilchen und verbringt den ganzen Winter schlafend. Um diese lange Zeit zu überstehen, frisst sie sich jetzt im Herbst viel Fett an. Ihr typisches Frassmuster mit kreisrunder Form, das einer Sonne ähnelt, verrät ihre Anwesenheit. Mehr Informationen zu den typischen Frassmustern an Haselnüssen finden Sie im untenstehenden Flyer.
Jede gesammelte Nuss mit Fundort und Datum hilft, mehr über das Vorkommen und die Lebensweise der Haselmaus zu erfahren und sie besser zu schützen. Viel Spass beim herbstlichen Nüsse sammeln!
Das Ei ist eine eigene Welt, die dem Keim eine ungestörte Entwicklung zu Wasser und zu Land ermöglicht. In der jährlich wiederkehrenden Sonderausstellung wird die ganze Vielfalt der Eier präsentiert: vom grossen Straussenei bis zu den winzigen Eiern der Achatschnecke. Mit etwas Geduld ist in den Brutkästen das Wunder des Schlüpfens von Zwerghühnern und Wachteln zu beobachten. Keine Eier legt der Osterhase, der in Form von Zwergwidder-Kaninchen die Ausstellung belebt. Passend dazu das Rahmenprogramm mit dem Workshop«Schoggihasen giessen» und der Eiermal-Werkstatt.
Impressionen zur Sonderausstellung
Ab 27. Oktober ist die neue Sonderausstellung «Grimms Tierleben – Tiere in Märchen und Forschung», eine Produktion des Naturmuseums Winterthur, zu sehen. Ausgerüstet mit einem Zauberstab streifen Besucherinnen und Besucher durch den Märchenwald und entlocken zehn Tieren aus den Märchen der Gebrüder Jacob und Wilhelm Grimm eigene Worte. Kleine Besucherinnen und Besucher können sich im Hexenhaus in Märchenfiguren verwandeln oder mit dem Zauberspiegel den Märchen-Parcours erkunden. In der interaktiven Sonderausstellung lässt sich aber nicht nur Märchenhaftes, sondern auch Wissenschaftliches zu Wolf, Fuchs, Rabe und Maus erfahren. Ergänzend sind Wildtieraufnahmen des St.Galler Fotografen Hans Oettli und zwei Märchen-Hörstationen zu entdecken.
Ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit Märchenaufführungen, Bastel- und Spielnachmittagen sowie mehreren Vorträgen zur Tierforschung und einer Aufführung des St.Galler Ensembles «Theater am Tisch» runden die Sonderausstellung bis zum 17. Februar 2019 ab.
Impressionen zur Sonderausstellung
Die Sonderausstellung lädt ein zu einer kulinarischen Weltreise der besonderen Art. Sie beleuchtet Facetten rund um das Essen, die Nahrungsmittelproduktion und den Handel, um Genuss und Geschäft, Hunger und Überfluss. Besucherinnen und Besucher tauchen ein in eine Erlebniswelt, die sie aus verschiedenen Perspektiven spielerisch erkunden können.
Die Ausstellung wurde von Helvetas gestaltet.
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.
Mittwoch bis 20 Uhr