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Pflanzliche Gerbstoffe

Das Gerben ist eine Kunst, die der Mensch schon seit Tausenden von Jahren beherrscht. Bereits «Ötzi», der im 4. Jahrtausend v. Chr. getötete und 1991 in den Ötztaler Alpen mumifiziert aufgefundene Mann, trug einen Pfeilköcher aus Leder. Der Gerbprozess wandelt Tierhäute in haltbares Leder um. Heute wird vorwiegend mit synthetisch hergestellten Chemikalien gegerbt. Früher kamen vor allem pflanzliche Bestandteile zum Einsatz, wie hier abgebildet zum Beispiel Fichten- und Eichenrinden oder Fruchtbecher von Eicheln. Aber auch Blätter, Hölzer, Früchte und Wurzeln von Kastanien, Bananen oder Tee- und Kaffeepflanzen enthalten Gerbstoffe.

Naturmuseum St.Gallen
Rorschacher Strasse 263
CH-9016 St.Gallen
071 243 40 40
E-Mail

Eintrittspreise

CHF 12.– Erwachsene
CHF 10.– Gruppen ab 8 Personen sowie AHV/IV-Berechtigte mit Ausweis
CHF 6.– Auszubildende und Studenten

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.
Mittwoch bis 20 Uhr

Details zu den Öffnungszeiten

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