Mit Prof. Dr. Christian Klug, Paläontologisches Institut der Universität Zürich
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Je weiter wir in die Tiefenzeit zurückblicken, desto fremdartiger erscheinen uns die Lebewesen beziehungsweise deren fossilen Überreste. Gerade bei den Gliedertieren gibt es nicht nur riesige, sondern auch fremdartig anmutende Formen. Unter den Riesen stechen der bis 2.5 m lange Tausendfüsser Arhropleura, die Libellenartige Meganeura mit etwa 70 cm Flügelspannweite und der Seeskorpion Jaekelopterus mit etwa 2.5 m Länge hervor. Sehr eigenwillige Formen in grosser Vielfalt finden sich vor allem unter den Trilobiten, aber auch die Krebse und Cheliceraten haben eine bemerkenswerte Formenvielfalt im Erdaltertum hervorgebracht. Neben Portraits einiger Beispiele wird während des Vortrages auch auf die Evolution und Lebensweise paläozoischer Gliedertiere eingegangen.
Mit Dr. Kurt Bollmann, Eidgenössische Forschungsanstalt WSL
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Insekten sind im Naturhaushalt als Nahrungsressource oder bei der Bestäubung von Pflanzen unverzichtbar. Deshalb führen die regelmässigen Medienberichte zum Insektensterben zur Verunsicherung in Gesellschaft und Politik. In der Schweiz läuft seit drei Jahren das Forschungsprogramm INSECT, welches die Veränderungen der Insektengemeinschaften in den letzten Jahrzehnten untersucht. Kurt Bollmann, Forschungseinheitsleiter an der Eidg. Forschungsanstalt WSL, stellt das Programm vor und ordnet die verfügbaren Fakten ein.
Fotolegende:
Der Hochalpen-Perlmuttfalter (Boloria pales) ist ein kälteadaptierter Tagfalter, dessen Verbreitung in den letzten 40 Jahren deutlich zurückgegangen ist. Bild: Felix Neff.
Mit einer Fachperson von BirdLife St.Gallen
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Mit seinem leuchtenden Gefieder und seiner furchtlosen Jagdtechnik ist er einer der schönsten und beliebtesten Vögel der Schweiz. Und er zeigt uns, wie eine natürliche Welt am Wasser aussehen kann. BirdLife stellt den Vogel des Jahres 2026 mit einem Porträt und einem Kurzfilm vor.
Foto: Chris Venetz
Mit Prof. Dr. Marcelo Sánchez, Paläontologisches Institut der Universität Zürich
Mit Karin Urfer, Kuratorin Wirbellose Naturmuseum St.Gallen
Mit Dr. Madeleine Geiger, Wildtierbiologin
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.
Mittwoch bis 20 Uhr