Was lebt, hinterlässt Spuren. Die Welt ist voll davon: Trittspuren im Schnee, abgenagte Tannenzapfen, Knochen, Nester oder Gerüche bezeugen, dass da jemand war. Doch was sagt die Spur aus?
Seit es Menschen gibt, müssen sie Spuren lesen: So finden sie Nahrung und vermeiden, selbst zur nächsten Mahlzeit zu werden. Das Lesen von Spuren braucht Wissen und Erfahrung. Es zählt nicht nur die einzelne Spur, sondern auch der Kontext, in dem sie auftaucht. Wer geübt ist, erfährt die ganze Geschichte.
Die Rätsel rund um Spuren und deren Verursacher stehen im Fokus der vom Naturmuseum Solothurn produzierten Ausstellung. Interaktive Stationen bieten Erklärungen, Bestimmungshilfen und Vergleichsobjekte, bis Sie am Ende mit geschärften Sinnen bereit für die Spurenrätsel in freier Natur sind.
Instagram-Wettbewerb: Werden Sie Teil der Ausstellung
Zeigen Sie unseren Besucher:innen die verräterischen Indizien der Tierwelt. Die Fotos werden auf Instagram unter #tierspuren_nmsg gesammelt und via Monitor in der Ausstellung präsentiert. Das bis zum 9. August 2026 eingereichte, aussergewöhnlichste Foto gewinnt eine Führung für 10 Personen durch die Sonderausstellung «Spuren – Fährten, Frass und Federn».
Mitmach-Aktion «Nussjagd»: Wo lebt die Haselmaus?
Angeknabberte Haselnüsse verraten viel über das heimliche Leben der Tiere. Das Mitmach-Projekt «Nussjagd» lädt ein, die Nagespuren an Haselnüssen zu sammeln und herauszufinden, ob die Haselmaus oder ein anderes Tier sie angeknabbert hat. Jede gesammelte Nuss hilft, mehr über die Haselmaus zu erfahren und sie besser zu schützen.

3. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027
Sonderausstellung des Bündner Naturmuseums. Vernissage: Freitag, 2. Oktober 2026
Allfällige Änderungen vorbehalten.
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.
Mittwoch bis 20 Uhr